Weingut Ulmann
Familiengeschichte
Familiengeschichte
Im Jahre 1715 kamen unsere Vorfahren mütterlicherseits aus Savoyen ins Markgräflerland, um hier in Staufen neben ihren Handelsgeschäften auch Weinbau zu betreiben.

Bereits 1738 ließ Claudius Hugard eine große Baumtrotte (Kelter) errichten, die sich heute noch – unter Denkmalschutz stehend – am alten Platz im Hof unseres Anwesens befindet. Aus der Zeit um 1600 stammt der alte Holzfaßkeller, in dem die Weine unter optimalen Bedingungen heranreifen können.

Im Jahre 1913 verheiratete sich die letzte der Hugards mit Alfred Ulmann in Breisach am Rhein. Die Ulmann'sche Linie war nach dem 30 jährigen Krieg aus dem Elsaß zugezogen und widmete sich ebenfalls sehr früh dem Weinbau. Seit Anfang des 18. Jahrhunderts wurden Reben an den vulkanischen Hängen des Kaiserstuhls kultiviert.

Leider wurde das Anwesen in Breisach, zu dem ein ansehnlicher Grundbesitz gehörte, im 2. Weltkrieg völlig zerstört und die Familie beschloß wieder nach Staufen zurück zu kehren. Nach und nach wurde die Rebfläche auf über 7 ha erweitert und so sind wir heute das einzige Weingut, das gleichzeitig über nennenswerten Rebbesitz im Markgräflerland und am Kaiserstuhl verfügt.